DMM - Blog
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Gernot Zielonka :
Ausreisesteuer für Flugreisende
Die Meldung hob vor zwölf Jahren beinahe die gesamte deutsche Touristiker-Welt aus den Fugen. Denn wie übers Fernsehen ausgestrahlt wurde, sollten Touristen beim Verlassen des Landes eine Steuer von 150 DM pro Erwachsenem und 70 DM pro Kind entrichten. Die TV-Satire über eine erfundene neue Steuer-Idee des damaligen Finanzministers Theo Waigel sorgte an jenem denkwürdigen Wochenende des Jahres 1997 auf Flughäfen und in Reisebüros in ganz Deutschland für ein Chaos. Der überzeugend gemachte Beitrag der Magazin-Sendung „Monitor“ berichtete von „Waigels neuester Sparidee“, besagter Ausreisesteuer. Dazu wurden gestellte Bilder von wartenden Urlaubern gezeigt, die diese Steuer an Ort und Stelle zahlten. Nach Angaben der damaligen Sprecherin des Deutschen Reisebüroverbands, Ariane Alzer, fürchteten die deutschen Reisebüros einen Millionenschaden wenn nicht gar den Weltuntergang. In vielen Reiseagenturen standen die Telefone nicht mehr still. Zahllose Deutsche wollten ihre gebuchte Reise stornieren. Chaos herrschte auch an deutschen Flughäfen. Ihre Telefone wurden durch tausende verunsicherter Bürger blockiert. Auch der Westdeutsche Rundfunk (WDR), zuständig für das im Ersten (Deutschen Fernsehen) ausgestrahlte Magazin, konnte sich vor Anfragen nicht mehr retten. Eine Mitarbeiterin erklärte in Köln, viele Anrufer seien empört, manche wollten auch nur wissen, ob die Pläne wahr seien. „Es war Ironie, aber das verstehen viele Leute nicht“. Die durch endlose Diskussionen über Haushaltslöcher und Steuererhöhungen verunsicherten Zuschauer hätten den Beitrag nicht als Glosse erkannt. Heute sind wir nicht sehr weit von einer solchen Idee entfernt. Und auch nicht davon, dass die meisten Bürger gar nicht die Gefahr erkennen, die über uns allen schwebt. Denn dem Staat geht das Geld vermutlich schneller aus als wir alle es wahrhaben wollen. Brauchen nur einige Bürgschaften platzen, schon muss der Steuerzahler `ran, was er so oder so muss. Mich würde nicht wundern, wenn die... » weiterlesenDes Finanzministers neueste Idee: Eine Ausreisesteuer. Jeder, der mit dem Flugzeug verlässt, ob Erwachsener oder Kind, muss die Abgabe entrichten.
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Gernot Zielonka :
Bei 500.000 Dollar ist SchlussHeute mal ein ganz anderes Thema. Was verdienen Travel- oder Mobilitätsmanager? Mit Sicherheit keine zig Millionen Euro im Jahr. Es sind zumeist zwischen 30- und 40.000 Euro Jahresgehalt. Dabei tragen auch sie sehr viel Verantwortung, müssen die Kosten für ihre Unternehmen im Griff haben. Denn die Unternehmensmobilität ist bei den meisten Unternehmen der zweit- oder drittgrößte Kostenblock.» weiterlesen
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Gernot Zielonka :
Raue ZeitenMüssen deutsche Geschäftsreisende bald weniger in die USA reisen? Per Gesetz will der US-Kongress eine Klausel „Buy American“ festschreiben. Das könnte zur Folge haben, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten leiden, letztlich damit ein Rückgang an Geschäftsreisen zu befürchten ist.» weiterlesen


