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Brennertunnel rückt näher
Geschäftsreisende werden um das Jahr 2020 herum mit schnellen Zügen von München nach Norditalien fahren können. Möglicht macht dies der geplante Brenner-Basistunnel, dessen Finanzierung nun in greifbare Nähe rückt.Die Finanzierung für den Brenner-Basistunnel ist nun auch in Italien gesichert: Das Interministerielle Komitee für Wirtschaftsplanung hat jetzt die erforderlichen Geldmittel freigegeben. "Dies ist ein großer Tag für das Brennerprojekt", erklärte am Sonntag Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil, der als Präsident der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn die Aktivitäten der Länder und Wirtschaftskammern entlang der Achse München–Verona koordiniert.
Der Spatenstich für den Basistunnel im nächsten Jahr sei jetzt zum Greifen nah, bewertet Zeil die Entscheidung aus Rom. Nachdem der Weg für den Baubeginn frei sei und die Zulaufstrecken in Österreich und Italien zunehmend Gestalt annähmen, rücke auch die Frage nach dem deutschen Nordzulauf wieder in den Mittelpunkt. Er sei zuversichtlich, dass die Planungen für den bayerischen Abschnitt (München–Kufstein) durch Bund und Bahn nun ohne weitere Verzögerung in Gang kommen. Schließlich könne Deutschland es sich nicht leisten, zum Flaschenhals auf dem wichtigsten Nord-Süd-Korridor durch Europa zu werden.






