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18. November 2009
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Bundesregierung: Tourismus hat keine Probleme

Die deutsche Reisebranche sieht kaum eine Belebung. Besonders für Geschäftsreisen werde weniger ausgegeben. Die Bundesregierung sieht's viel optimistischer.

Wie der geschäftsführende Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften, Michael Engel, sagte, sehe insbesondere die Luftfahrt kurzfristig keine nachhaltige Erholung. Rewe-Touristikvorstand Norbert Fiebig sieht angesichts von Sorgen um den Arbeitsplatz - im kommenden Jahr könnten nach pessimistischsten Schätzungen über 5 Mio. Menschen arbeitslos sein - eine "Zurückhaltung im Markt". 

Für 2009 rechnet der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) mit 5 bis 6 % Umsatzminus bei Privatreisen, bei Geschäftsreisen sogar mit einem deutlich zweistelligen Minus.

Die Deutsche Bahn wiederum erwartet ein eher gleichbleibendes Geschäft. Der Personenverkehr sei aber weit von Verlusten entfernt, sagte der zuständige Vorstand Ulrich Homburg bei einer Veranstaltung des BTW.

"Durch die Talsohle durch" sieht der Chef des größten deutsche Flughafens in Frankfurt, Stefan Schulte, das Unternehmen Fraport. Die Bundesregierung sieht den Tourismus mittelfristig weiter als Wachstumsbranche. Eine Steigerung von 370 Mio. Übernachtungen in Deutschland in 2008 auf 400 Mio. bis 2015 sei erreichbar, sagte der Tourismusbeauftragte der Regierung, Ernst Hinsken (CSU). Die Zahl der Beschäftigten könne von 2,8 Mio. auf 3,0 Mio. wachsen. Hinsken sieht für die Branche keine Probleme; sie sei vielmehr flexibel und robust.


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