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Polizei auf Segways am Düsseldorfer Flughafen
Am Düsseldorfer Flughafen testet die Bundespolizei neue Streifen-Fahrzeuge, Elektro-Roller des US-Herstellers Segway. Das sind selbstbalancierende einachsige Zweiräder, die in den Vereinigten Staaten schon seit Jahren von Sicherheitskräften an Airports mit großem Erfolg genutzt werden.
Die Bundespolizei testet am Düsseldorfer Flughafen den Einsatz von Segways, E-Mobilen aus den USA, wie sie dort schpn seit Jahren von Sicherheitskräften an Flugplätzen erfolgreich genutzt werden.
Schier endlose Gänge und Terminals mit den Ausmaßen von Fabrikhallen: Passagiere können ein Liedchen davon singen, wie lange sie oft in Flughäfen unterwegs sind. Das geht den Sicherheitskräften nicht anders. Manche von ihnen sind immer wieder und möglichst ganz schnell an anderen Stellen gefragt. Beim Neujahrsempfang der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, mit knapp 3.600 Beamten zuständig für ganz NRW auf den Flughäfen an Bahnhöfen und an den Grenzen, war die mögliche Zukunft am Kasino-Eingang schon zu sehen. Dort standen zwei immer noch kurios anmutende Elektrofahrzeuge, Segway Personal Transporter. Sie heißen bei einigen deutschen Länderpolizeien auch Selbstbalance-Roller und sind mancherorts schon im Einsatz, etwa in Fußgängerzonen.
Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin plante, jeweils zwei davon auf dem Flughafen Köln / Bonn und dem Flughafen Düsseldorf, stellvertretend für die gesamte Bundespolizei in Deutschland, zu testen. Jetzt sind alle vier der je 8.000 Euro teuren Roller, gerne auch als „rollende Stehplätze mit Kurventechnik“ bezeichnet, rund um die Uhr im weitläufigen Terminal von Düsseldorf International im Einsatz.
Die Segways balancieren hundertmal pro Sekunde das Gleichgewicht aus. Es sind selbstbalancierende einachsige Zweiräder, deren Räder durch eine etwa 40 x 40 cm große Trittfläche miteinander verbunden sind. Eine Lenkerstange, die vertikal zur Trittfläche angebracht ist, dient der Halterung des Lenkbügels, an dem sich der Fahrer während der Fahrt festhält. Das Lenken erfolgt über eine Seitwärtsbewegung der Lenkerstange. Beschleunigt wird durch eine Vorwärtsneigung des Körperschwerpunktes, gebremst durch das Einnehmen einer aufrechten Körperposition. Durch Zurücklehnen des Körpers fährt der Roller nach hinten, wobei eine ausgeklügelte Elektronik bei allen Fahrmanövern ein Umkippen verhindert.



