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18. Februar 2010
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ICE-Problem mindestens noch zwei Jahre

Geschäftsreisende müssen vermutlich noch gut zwei Jahre mit Unannehmlichkeiten im ICE-Verkehr rechnen.

Laut Bahnkonzernvorstand Volker Kefer werden bei den Neigetechnik-ICE die kurzen Inspektionsintervalle beibehalten, bis alle Achsen aller 67 Zugeinheiten der Reihen 415 und 411 gegen festere ausgetauscht sind. Es handelt sich um 1.872 Achsen. Die kurzen Wartungsintervalle (20- bis 30.000 km) haben zur Folge, das nicht alle notwendigen Einheiten zur Verfügung stehen, mithin Doppelgarnituren nicht gefahren werden können und Leistungen mit Ersatzzügen gefahren werden müssen.

Die Deutsche Bahn hat sich mit dem französischen Bahnbauer Alstom, auf eine Aufteilung des Aufwands geeinigt. Vor dem Einbau müssen die teils neu zu konstruierenden bahnfesteren Achsen einem Zulassungsverfahren unterzogen werden. Die Freigabe dieser Achsen wird voraussichtlich erst gegen Ende 2011 stattfinden.

Mittlerweile helfen die SNFF mit TGV-Garnituren, die SBB mit IC-Garnituren und diverse private Bahnbetreiber aus, wo sie können. Daher sind auf etlichen Strecken bunt zusammengewürfelte Ersatz-InterCity-Züge unterwegs.

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