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04. Februar 2010
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Riesenproblem mit Rennstrecke Nürnberg-Ingolstadt

ICE 3 auf der NBS Nürnberg - Ingolstadt an der nördlichen Einfahrt in den Euerwang-Tunnel bei Großhöbing. Deutlich zu erkenen: Die feste Fahrbahn

Die ICE 3 auf der Neubaustrecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt nach München - hier bei der südlichen Ausfahrt aus dem Schellenberg-Tunnel - dürfen derzeit nur 160 statt 300 km/h fahren.

Feste Fahrbahn FF Bögl auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg-Ingolstadt.

Darüber hinaus ist das Fahrgefühl in der Regel ruhiger als bei Schotteroberbau – ein Komfortvorteil für den Fahrgast.  

Größte Nachteile sind die aufwändigere Montage und die deutlich höheren Investitionen im Vergleich zum klassischen Oberbau. Da eine Anpassung der Gleislage nach Einrichtung der Festen Fahrbahn nur noch im Rahmen der Korrekturmöglichkeiten des Schienenbefestigungs-Systems (wenige cm nach oben bzw. unten) möglich ist, bestehen besonders hohe Anforderungen an die dauernde Stabilität des Untergrundes. Genau da scheint es nun zwischen Nürnberg und Ingolstadt ein Problem zu geben. Der eventuell notwendige Neuaufbau des Feste-Fahrbahn-Oberbaus kann sich über Wochen hinziehen.    

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