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05. Februar 2010
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Wolfgang Bernhard im Vorstand der Daimler AG

Dr. Wolfgang Bernhard (50), Daimler-Transporterchef, rückt als Nachfolger von Rainer Schmückle in den Vorstand des Daimler-Konzerns auf.

Bernhard soll für Produktion und Einkauf von Mercedes-Benz Cars verantwortlich sein sowie weiterhin für den Bereich Mercedes-Benz Vans. Dies gab der Stuttgarter Autobauer am Freitagabend bekannt. Der bisherige Mercedes-Benz-Vize Rainer Schmückle wird das Unternehmen verlassen und Bernhard seine Nachfolge antreten  

Der gelernte Wirtschaftsingenieur hatte 1988 an der New Yorker Yolumbia Universität den Master of Business Administration abgelegt und promovierte 1990 an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt/M. zum Dr. rer. pol. Ab 1990 beriet er als Mitarbeiter von McKinsey die damalige Daimler-Benz AG. 1999 wurde er Vorsitzender der Geschäftsführung der Sportsparte Mercedes AMG. Nach dem Zusammenschluss von Daimler-Benz und Chrysler wechselte er mit dem heutigen Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche nach Detrait, um dort die Sanierung der Chrysler-Sparte voranzutreiben. Im November 2000 rückte er zum stellvertretenden Vorstandsmitglied der DaimlerChrysler AG auf, wurde Chief Operating Officer der Chrysler Group, wo er sich um Kosten und Qualität kümmerte und sich an der Entwicklung neuer Produkte für den Konzern beteiligte. Von September 2002 bis Juli 2004 war er ordentliches Vorstandsmitglied von DaimlerChrysler.  

Der Manager war als Markenchef für Mercedes-Benz als Nachfolger von Prof. Jürgen Hubbert vorgesehen, überwarf sich dann aber 2004 im Streit mit dem heute schwer umstrittenen ehemaligen DC-Chef Jürgen Schrempp um die Mitsubishi-Motors-Beteiligung und schied kurz darauf im Zorn bei DaimlerChrysler aus.

Zum 01. Februar 2005 wechselte Bernhard zum Autobauer Volkswagen AG und wurde dort Mitglied des Vorstands. Schon vier Monate darauf leitete er zusätzlich die Markengruppe Volkswagen und war Vorsitzender des Vorstands der Marke Volkswagen.

Ende Januar 2007 verließ Bernhard den VW-Vorstand und wechselte als Berater zum US-Finanzinvestor Cerberus Capital Management, der sich im Mai 2007 eine 80 %-Mehrheit bei Chrysler sicherte.


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