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01. März 2010
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10 Dollar Eintrittsgebühr für USA

Mit 78:18 Stimmen passierte die Gesetzesvorlage „Travel Promotion Act“ den US-Senat. Mit den Einnahmen von 10 USD, die jeder visumfrei Einreisende zu bezahlen hat, soll eine umfasssende Tourismus-Marketing-Kampagne der Vereinigten Staaten finanziert werden.

Präsident Barack Obama wird das Gesetz in wenigen Tagen unterzeichnen. Der US-Kongress hatte bereits deutlich gemacht, dass das Thema Tourismus und Reisen einen sehr hohen Stellenwert für das Land hat, und dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Tourismus innerhalb und von außerhalb des Landes zu stärken. Sobald der Travel Promotion Act unter Dach und Fach ist, werden jährlich bis zu 200 Mio. USD in die Kasse eines neu zu gründenden Unternehmens fließen, das Werbemaßnehmen im touristischen Sektor plant und umsetzt. Dabei geht es nicht nur um Marketing-Kampagnen, mit denen die USA als Tourismus-Destination mehr als bisher angepriesen werden sollen; die Organisation soll auch offizielle Informationen an Reiseplaner weltweit und an Reisende verteilen, in denen u.a. die Einreisebestimmungen und alles, was bei der Einreise zu beachten ist, dargestellt sein wird.    

Roger Dow, Präsident der U.S. Travel Association, bezeichnete den Travel Promotion Act als historischen Sieg für die Wirtschafts der Vereinigten Staaten und für die Mitarbeiter, die direkt und indirekt vom Tourismus abhängen, immerhin jeder achte Arbeitstätige. Eingerichtet wird jetzt eine Task Force aus Tourismusexperten, die einen Strategie und einen Marketingplan ausarbeiten wird. Die Road Map soll in dieser Woche dem Handelsministerium vorgelegt werden. Mit einbezogen wird die Heimatschutz-Behörde, Department of Homeland Security.

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