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06. März 2010
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Raubüberfall auf Grand Hyatt Berlin

Bewaffnete Räuber drangen nach Polizeiangaben am Samstag in das Grand Hyatt am Potsdamer Platz ein und bedrohten die dortigen Angestellten. Sie erzwangen die Herausgabe des Geldes und flüchteten anschließend.

Die Unbekannten hatten es dem Polizeibericht zufolge auf ein Poker-Turnier abgesehen gehabt, angeblich Deutschlands größtes und besetzt mit viel Prominenz, das im Hotel stattfand. Die maskierten Männner waren zu sechst erschienen, bewaffnet mit Maschinenpistolen und Handgranaten. Vier stürmten ins Hotel, zwei versperrten den Haupteingang. Die Gangster sammelten die Einsätze von den Pokertischen ein und flüchteten dann.

Ein Wachmann, der sich ihnen in den Weg stellte, wurde mit einer Waffe niedergeschlagen. Die Polizei weiß auch, dass ein Helfershelfer der Bande mit einem schwarzen Mercedes in einer Seitenstraße auf seine Kumpanen wartete, um nach deren Rückkehr sofort loszubrausen. Insgesamt sollen die Räuber ca. 800.000 Euro erbeutet haben.

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