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11. April 2010
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Wohin steuert die AMI?

Die 20. AMI in Leipzig hat am Freitag ihre Pforten geöffnet. Künftig soll sie im Zweijahresrhythmus alternierend zur IAA Pkw stattfinden. Möglicherweise muss das Konzept auch anderweitig verändert werden.

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zwischen Leipzigs Messechef Martin Buhl-Wagner (li.) und dem Initiator der AMI, VdIK-Präsident und Senator a.D. Volker Lange.

AMI 2010 - Weltpremiere des neuen BMW 5er Touring

AMI 2010 - Weltpremiere für den VW Touran

20. AMI in Leipzig - Einer der schönsten Messestandorte in Europa sieht die Automesse künftig nur noch im Zweijahresrhythmus.

Im Leipziger Messegelände, dem nicht nur nach Meinung von NewFleet und DMM schönsten europaweit, präsentieren 465 Aussteller aus 17 Ländern bis zum 18. April ihre Modelle und Neuheiten. Als einzige internationale PKW-Messe in Deutschland im Jahr 2010 gehört die AMI zu den führenden europäischen Treffpunkten der Kraftfahrzeugbranche. Im Mittelpunkt steht die Präsentation renommierter Marken mit ihren aktuellen Modellreihen sowie sechs Welt-, einer Europa- und über 70 Deutschlandpremieren einschließlich Sondermodellen.  Als Weltpremieren zu sehen sind u.a. der neue BMW 5er Touring und VW’s Touran. Die Messe ist seit Samstag für das Publikum geöffnet.  

Ein erlebnisorientiertes Rahmenprogramm soll die Besucher nach Leipzig ziehen, so der Veranstalter,  und zum Autokauf animieren. Die Messe hofft auf 280.000 Besucher. 2009 waren die Zahlen deutlich eingebrochen. Das und der Wunsch der Automobilindustrie hatte dazu geführt, dass es die AMI fortan im Zweijahresrhythmus geben soll, alternierend mit der IAA Pkw. Aber auch mit dem Frühjahrstermin sind etliche Aussteller alles anderes als zufrieden. So wurde z.B. auf der BMW-Pressekonferenz moniert, dass der AMI-Termin Anfang April einfach zu dicht hinter Genf und Detroit folgt. Und erst vorige Woche gab es die New York Autoshow. Alles in allem kommt die Autoindustrie mit ihren Messeaktivitäten kaum noch nach und kann sich das auf Dauer auch nicht mehr leisten. Solche Stimmen vernahm NewFleet/DMM von vielen Ausstellern. Nicht nur BMW sähe die AMI lieber im Herbst der geraden Jahre. Da aber wiederum macht die automechanika – weltgrößte Fachmesse für den automobilen Aftermarket mit einem Produktangebot in den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung, IT und Management, Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning – Probleme.

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