Bahn

Tunnel statt Brücke bei der Fehmarn-Querung?

Das dänische Projektierungsunternehmen Femern A/S empfiehlt in Sachen Querung des Fehmarn-Belts zwischen Deutschland und Dänemark einen Tunnel.

Der 17,6 km lange Tunnel anstelle der bis dato beabsichtigten Hängebrücke 40 m unter dem Meeresboden sei technisch einfacher zu realisieren als das Brückenbauwerk mit Spannweiten zwischen den Pfeilern von 724 m, sagt das KOnstruktionsbüro. Die kombinierte Bahn-Straßen-Brücke wie von Cowi/Obermeyer vorgeschlagen würde nach heutigem Stand ca. 5,2 Mrd. Euro kosten, der Tunnel, wie von Rambøll/Arup/TEC geplant, etwa 5,5 Mrd. Euro. Die Betriebskosten eines Tuinnels lägen aber leicht über denen der Brücke. Die Bauzeit der Unterquerung der Meerenge zwischen Puttgarden und Rödby veranschlagt das dänische Konstruktionsbüro mit etwa sechseinhalb Jahren. Im Frühjahr 2011 will das dänische Parlament entscheiden, ob Brücke oder Tunnellösung zum Tragen kommen. Die ersten Bauvergaben sollen ab 2014 erfolgen, die Inbetriebnahme soll um das Jahr 2020 erfolgen. Gleich welche Lösung umgesetzt wird, die Fahrzeiten mit dem Zug bzw. dem Auto zwischen Hamburg und Kopenhagen würden sich etwa halbieren. Die Bahn plant eine neue doppelgleisige und elektrifizierte Strecke, auf der ICE durchgehend verkehren könnten.

Die aktuelle
Ausgabe
09/10.2014

Flughafenbahnhöfe:
Von der Schiene in
die Luft – Airports brauchen einen guten Bahnanschluss   
mehr...

Jetzt abonnieren

Meistgelesene News:

    Keine Artikel in dieser Ansicht.

Schließen