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21. Februar 2011
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Gefragte Reisemessen

Auch im Zeitalter von Internet und virtuellen Marktplätzen haben die großen Verbrauchermessen rund um das Thema Reisen in Deutschland offensichtlich nicht ausgedient.

Neben Urlaubern sind nach wie vor die Manager in der Reiseindustrie von der oft schon tot gesagten Form der Information rund ums Reisen nach wie vor überzeugt. Bei einer Erhebung unter Entscheidern der deutschen Reiseindustrie waren sich sogar 56 % aller Befragten bei der im Auftrag des Travel Industry Club vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendscope erhobenen Umfrage darin einig, dass die ITB Berlin als weltweit führende Plattform der globalen Reiseindustrie noch in 20 Jahren auch in ihrer bisherigen Form Bestand haben wird. 81 % aller zum Thema Reisemessen befragten Manager sind der Ansicht, dass sich die Kunden über Reisemessen erreichen lassen.

Allerdings räumen auch 84 % der Entscheider ein, dass sich die Messen künftig anders ausrichten und verstärkt auf Erlebnisse setzen müssen, um in der Gunst der Konsumenten bestehen zu können.

In der Beurteilung über die ITB Berlin (9. bis 13. März) herrscht bei den Befragten Einigkeit: 92 % der Befragten werden zur Messe in die Hauptstadt reisen. Auch über die vieldiskutierte Länge der Fachbesuchertage auf der ITB herrscht breiter Konsens. 84 % der befragten Manager halten die Dauer von drei Tagen für das Fachpublikum für genau richtig. Nur 8 % halten die ITB für zu lang oder zu kurz.

Auch in ihrer Bedeutung für die Reiseindustrie sind sich die Entscheider weitgehend einig. Für 91 % ist die ITB wichtig. Für 23 % hat ihre Bedeutung  zugenommen, für 61 % ist sie gleich geblieben. Auch die Ziele der Messebesucher auf der ITB Berlin sind deutlich: 98 % aller Befragter kommen, um bestehende Geschäftskontakte zu pflegen, 79 %, um neue Kontakte zu knüpfen.

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