News Bahn

05. Dezember 2011
« VorherigeNächste »

Zukunft des Sachsen-Franken-Express unsicher

Über Jahre hinweg hat die Deutsche Bahn die wichtige Franken-Sachsen-Magistrale von Nürnberg über Hof und Chemnitz nach Dresden in Bezug auf den Fernverkehr heruntergewirtschaftet. Wichtige Firmenkunden sind angesichts des absolut untragbaren und wenig attraktiven Angebots längst abgewandert. Jetzt will sie offensichtlich die „selbstfinanzierte“ Fernverbindung mit mehr oder weniger unkomfortablen Neigetechnik-Regionaltriebzügen abgeben.

Bis Dezember 2013 betreibe die Bahn die Interregio-Express-Verbindung „selbstfinanziert“. Danach soll ein anderer Betreiber die Linie übernehmen. Dazu würden derzeit Gespräche mit den regionalen Zweckverbänden sowie der Bayerischen Eisenbahngesellschaft geführt, so das Branchenportal bahnnews.de. Im aktuellen Fahrplan ist der Franken-Sachsen-Express alle zwei Stunden im Wechsel mit einem von den Ländern finanzierten Regional-Express unterwegs. Angeblich will der Freistaat Bayern auch in Zukunft das zweistündliche Regionalverkehrsangebot bestellen. Aber er erwartet, dass die DB Abstand von ihrem Vorhaben nimmt, alle Kosten für die Fernverbindung Nürnberg - Dresden den Ländern aufzubürden, denn für den Fernverkehr sei eindeutig der Bund zuständig.

Jetzt bookmarken:addthis.comask.comdel.icio.usdigg.comFurlgoogle.comLinkaARENAlive.comMister WongMyLink.denetscapenetvouzTechnoratiYahooMyWebYiggIt