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13. April 2012
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Deutschlands Hotels mit starken Preisschwankungen

Die Hotelpreise in Deutschland schwankten im ersten Quartal 2012 deutlich. In den europäischen Metropolen bewegten sich die Zimmerraten mit wenigen Ausnahmen moderat. Außerhalb Europas legten die Preise in vielen der untersuchten Städte zweistellig zu.

In Deutschland entwickelten sich die Hotelzimmerpreise im ersten Quartal 2012 sehr unterschiedlich. Den größten Anstieg verzeichnete Stuttgart mit einem Plus von 10 % auf durchschnittlich knapp 93 Euro pro Zimmer und Nacht. Die baden-württembergische Hauptstadt profitierte von der guten wirtschaftlichen Lage in der Region. Zudem führten gut besuchte Messen zu einer deutlich gestiegenen Zimmernachfrage und damit zu höheren Preisen gegenüber dem Vorjahresquartal.

Anders die Situation in Frankfurt/M.: Viele neue Hotels in der Mainmetropole drücken die Preise. Der durchschnittliche Zimmerpreis betrug in der Hessenmetropole im ersten Quartal 2012 gut 97 Euro. Das sind rund 5,8 % weniger als im Vorjahresquartal. Damit gibt Frankfurt die Spitzenposition der teuersten Hotelstädte Deutschlands an Köln ab. In den untersuchten deutschen Metropolen kostete nur in der Domstadt ein Hotelzimmer durchschnittlich mehr als 100 Euro pro Nacht. Im ersten Quartal 2012 profitierte Köln besonders von hohen Zimmerpreisen in der Karnevalswoche und großen Messen wie der Möbelmesse IMM oder der Süßwarenmesse ISM, die für eine hohe Zimmerauslastung sorgten.   

Besonders günstig blieben Hotelübernachtungen in Dresden und Berlin. Einen durchschnittlichen Zimmerpreis von knapp 75 Euro mussten Dresden-Besucher einplanen. Hier gaben die Preise um knapp drei Prozent nach. In der Bundeshauptstadt kosteten Hotelübernachtungen gut 82 Euro und damit rund 1,2 % mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres.  

Zu den oft besuchten europäischen Städten im ersten Quartal 2012 gehören Wien, Paris, London und Prag. Während die Zimmerpreise in Wien mit knapp 91 Euro pro Nacht nahezu unverändert blieben, konnten besonders London und Prag vom ungebrochenen Trend zu Städtereisen und hohen Besucherzahlen profitieren.

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