Luftfahrt

Wizz Air testet neues Handgepäck-Verfahren

Die Fluggesellschaft Wizz Air testet seit 1. August ein neues Verfahren um den Stress mit dem Handgepäck zu verringern. Handgepäck, das unter dem Sitz verstaut werden kann, fliegt kostenfrei.

Wie die Airline mitteilte, gilt das Verfahren für Gepäckstücke bis zu zehn Kilogramm im kleinen Format (maximal 42x32x25 Zentimeter). Für größere Gepäckstücke bis zehn Kilogramm und mit den maximalen Ausmaßen von 55 x 40 x 20 Zentimeter, die in den Ablagen über den Sitzen verstaut werden können, sind jeweils zehn Euro zu bezahlen. Dieses Verfahren wird zur Zeit auf Flügen von London Luton ins polnische Kattowitz und zurück einen Monat lang erprobt. Der Großteil der Passagiere tendiert nach Angaben von Wizz Air zu leichtem Gepäck und bevorzugt die kostenfreie Lösung. Rund zehn Prozent haben sich bisher dafür entschieden, größere Gepäckstücke in der Kabine gegen Gebühr zu transportieren. Seit dem 1. August kam es auf den beiden Teststrecken zu keinerlei Verspätung aufgrund von Problemen mit zu viel Handgepäck.

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