Recht, Steuern & Versicherung

Fluglinie muss „zu starken Gegenwind“ beweisen

Extreme Wetterverhältnisse gehören prinzipiell zu den wenigen außergewöhnlichen Umständen, die Fluglinien von der Ausgleichspflicht befreien.

Argumentiert die Airline bei einer Flugverspätung von über drei Stunden aber mit „außergewöhnlich starkem“ Gegenwind, muss sie diese Umstände beweisen. Kann sie der Beweispflicht nicht nachkommen und keinen entsprechenden Nachweis liefern, steht geschädigten Passagieren eine Ausgleichszahlung zu. So entschied ein Richter in Hannover. Amtsgericht Hannover, Az.: 522 C7701/12

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