Luftfahrt

17. Februar 2016 | Von: Heribert Daniel

Mitflugzentrale startet in Deutschland

Das deutsch-französische Start-up Wingly, das bereits in Frankreich aktiv ist, bringt Piloten und Passagiere zusammen. Das Unternehmen bietet den innovativen Service jetzt auch hierzulande an.

Auf der Web-Plattform von Wingly inserieren private Piloten, welche Strecken sie wann fliegen; potenzielle Passagiere können über das System einfach und verbindlich buchen. Neben den Routen gibt es viele Angebote für kurze und ausführlichere Rundflüge. Das Prinzip funktioniert wie bei einer klassischen Mitfahrzentrale. Der Passagier gibt auf Wingly seine Start- und Zielorte ein; das System schlägt mögliche Verbindungen und die entsprechenden Preise vor. Dabei wird auch ein Profil des Piloten angezeigt. Einfache Rundflüge, aus reinem Spaß am Fliegen, sind auch möglich. Zudem zeigt die Seite die neuesten eingestellten Flüge an, quasi als Inspiration. Ist ein Flug ausgewählt, kann man nach einem Login einfach buchen und per Kreditkarte zahlen. Ob der Flug dann klappt, hängt natürlich auch vom Wetter ab. Fällt ein Flug aus, greift die Geld-zurück-Garantie von Wingly.

Warum machen die Piloten das?

Piloten müssen, um ihren Schein zu erhalten, 12 Flugstunden pro Jahr durchführen. Flugstunden mit gecharterten Maschinen sind jedoch teuer, je nach Maschine um die 200 Euro. Durch die von Wingly vermittelten Passagiere kann der Pilot bis zu 75 Prozent der Kosten einsparen, ohne großen Verwaltungsaufwand zu betreiben. Quelle: wingly / DMM

Mitflugzentrale startet in Deutschland
Schließen