Luftfahrt

13. Februar 2017 | Von: Gernot Zielonka

Fraport: Nächster Billigkunde ist die ungarische Wizz Air

Der Frankfurter Flughafen will mit allen Mitteln wachsen. Mit den bestehenden Luftfahrtunternehmen klappt das nicht, hieß es, als Ryanair als Neuling angekündigt worden war. Nun also der nächste Billigflieger: Die ungarische Wizz Air. Die hat soeben gemeldet, dass auch sie künftig von und nach Frankfurt fliegen wird.

Wizz Air wird am Dienstag, 14.02.2017, über ihre Expansionspläne im Zuge einer Pressekonferenz am Rhein-Main-Flughafen informieren, so der Carrier. Ob die Konditionen ähnlich gut sein werden wie bei Ryanair, ist noch nicht veröffentlicht. Wegen besagter günstigerer Flughafenentgelte hatte es zwichen der Lufthansa und dem Fraportmanagement erhebliche Missstimmungen gegeben. LH-Chef Carsten Spohr hatte u.a. gesagt, er werden in Zukunft nur denselben Prozentsatz in Sachen Flughafengebühren bezahlen wie sie dem irischen Konkurrenten zugestanden werden. Das Fraport-Management hatte erwidert, dass die günstigeren Entgelte nur für neue Airlines gedacht und befristet sind (DMM berichtete).

Wizz Air ist aktuell die bedeutendste Billigfluggesellschaft in Mittel- und Osteuropa. Außerdem ist sie seit der Betriebseinstellung der Fluggesellschaft Malév die größte Airline Ungarns. Im deutschsprachigen Raum ist Wizz Air in Basel, Hahn, Köln/Bonn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg und Friedrichshafen vertreten, außerdem am Baden Airport und in Hannover-Langenhagen. Quelle: Wizz Air / DMM

Fraport: Nächster Billigkunde ist die ungarische Wizz Air
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