Bahn

19. Mai 2017 | Von: Heribert Daniel

Oberleitungsdefekt beschädigt Züge

Ein Schaden an der Oberleitung bei Possenhofen am 17. Mai hat eine größere Anzahl von Regionalzügen der Werdenfelsbahn und mehrere S-Bahn-Fahrzeuge beschädigt.

Wie die Deutsche Bahn mitteilte, mussten aus diesem Grund Reisende im Werdenfels mit Beeinträchtigungen im Zugverkehr leben. Keine Züge, sondern Busse fuhren auf den Strecken Murnau – Oberammergau sowie Garmisch-Partenkirchen – Reutte, ebenso waren im Abschnitt Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald teilweise Ersatzbusse im Einsatz. Auf der Hauptstrecke München – Garmisch-Partenkirchen konnte der Zugverkehr mit eingeschränkter Kapazität durchgeführt werden. Es waren unter anderem zwei Doppelstockzüge als Ersatz im Einsatz.

An einer Stelle der Oberleitung war gestern eine Aufhängung gerissen, so dass die Stromabnehmer der durchfahrenden Regionalzüge und S-Bahnen an der sogenannten Schleifleiste – der Direktkontakt zwischen Fahrzeug und Oberleitung – beschädigt wurden. Die Schäden wurden nicht sofort bemerkt, die Züge konnten zunächst weiterfahren. Gegen 18 Uhr wurde der Verkehr im Abschnitt Starnberg – Tutzing unterbrochen und die Reparatur der Oberleitung veranlasst. Warum sie Schaden nahm, dazu laufen Ermittlungen der Bundespolizei. Quelle: Deutsche Bahn AG / DMM

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