Panorama

13. Juli 2017 | Von: Gernot Zielonka

Highway 1 in Kalifornien erst 2018 wieder durchgehend befahrbar

Der Erdrutsch „Mud Creek Slide“, der im Frühjahr 2017 zur Schließung des berühmten Küsten-Highways 1 in Kalifornien geführt hat, sorgt noch bis 2018 für gesperrte Abschnitte der berühmtesten und einer der schönsten Straßen der Welt.

Die Abschnitte vom Eingang des Big Sur State Park bis zum Limekiln State Park sowie von Gorda bis nach Ragged Point bleiben bis Frühjahr 2018 geschlossen. Dort hatten Millionen von Tonnen Geröll und Erdmassen  die Fahrbahnen verschüttet und teilweise weggerissen. Verschiedene Abschnitte sind inzwischen wieder einspurig befahrbar.

Aber auch nördlich von Sank Francisco im Marin County und Sonoma County sind diverse Streckenabschnitte noch nicht befahrbar, darunter die Verbindung von Muir Beach nach Stinson Beach. Die Wiedereröffnung der gesperrten Abschnitte soll noch 2017 erfolgen.

Der Erdrutsch hate einen der malerischsten Bereiche des Highway 1, jener entlang allen State Parks von Big Sur bis hinunter zu Ragged Head buchstäblich zerstört. Der Abschnitt zwischen Big Sur bis Ragged Head bei Lucia, ist theoretisch erreichbar, aber nur mit einem großen und stundenlangen Umweg übers Landesinnere und eine Passstraße. Sehenswürdigkeiten südlich von Ragged Point, etwa das Hearst Castle oder Cambria, sind von Süden herkommend (via 101 und Route 46) erreichbar.

Wer per Mietwagen zwischen San Francisco und Los Angeles unterwegs ist, kann z.B. die Route 1 bis Santa Cruz und weiter nach Monterey und allenfalls Carmel befahren, dann sollte man aber nach Salinas und dort über die Route 101 bis hinunter nach San Luis Obispo fahren, wo man dann wieder den Highway 1 kreuzt (allerdings ist dann bis Los Angeles eher die101 zu empfehlen). Das ist zwar deutlich weniger malerisch, aber immerhin auch etwas schneller. Aktuelle Infos zum Straßenzustand: http://www.dot.ca.gov/cgi-bin/roads.cgi?roadnumber=1&submit=Search Quelle: Caltrans / DMM

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