Bahn

05. Dezember 2017 | Von: Gernot Zielonka

Berlin-Dresden wiedereröffnet

Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Magistrale Berlin-Dresden bekannt für ihre schnellen Verbindungen mit dem „Henschel-Wegmann-Zug“, seinerzeit meist genutzt von Geschäftsreisenden. Nach 16-monatiger Vollsperrung wurde die Strecke mit einem modernen IC2 wieder eröffnet.

Insgesamt wurden entlang der Bahnlinie nach Dresden im Land Brandenburg 22 Kreuzungen von Schiene und Straße beseitigt. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rd. 115 Mio. Euro getragen werden sie vom Bund, der DB Netz, den Kommunen dem Land Brandenburg. Neu errichtet wurden sowohl Brücken als auch Straßenunterführungen. Die Bauarbeiten an der doppelgleisigen elektrifizierten Linie werden bei laufendem Betrieb fortgesetzt. Geplant ist, 125 km für Geschwindigkeiten bis 200 km/h auszubauen. Damit verkürzt sich die Reisezeit zwischen Berlin und Dresden auf 80 Minuten.

Der Abschnitt Berlin-Dresden ist Teil der Fernverbindung Hamburg-Berlin-Prag-Wien/Budapest. Im Abschnitt Dresden-Prag ist eine Neubaustrecke für Tempo 300 km/h in Planung. Quelle: DB / DMM

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