Luftfahrt

04. Dezember 2017 | Von: Gernot Zielonka

Vier Landeversuche und kaum noch Sprit

Es liegt schon einen Monat zurück, klingt aber ziemlich kurios: Am 05. November Um 15.10 Uhr hatten die Passagiere des Flugs 9U891 der Air Moldova eine gehörige Portion Glück. Denn ihre Maschinen landete mit nur noch wenigen Tropfen Kerosin erst beim vierten Landeversuch am Flughafen Rom Fiumicino.

Der Airbus A319-112 der Air Moldova (nationale Fluggesellschaft Moldawiens mit Sitz in Chișinău) war auf dem Weg von der Basis Chișinău nach Rom. Der Jet war um 13.10 Uhr Ortszeit (11:10 UTC) gestartet und gut zwei Stunden in der Luft, als die Piloten zum Landeanflug ansetzten. Den aber mussten sie um 13.20 Uhr Lokalzeit Rom abbrechen. Auch ein weiterer Landeversuch 13 Minuten später schlug fehl. Daraufhin entschieden sich die Piloten zum Flug Richtung Bologna, um dann wieder umzukehren und einen dritten Anflug zu wagen. Und wie’s der Teufel will, klappte auch dieser um 14.59 Uhr nicht.

Die Cockpitbesatzung zog den Airbus ein viertes Mal in die Höhe um anschließend den Fluglotsen mitzuteilen, dass sie kaum noch Sprit hätten, Daraufhin wurde eine Notlandung organisiert, die schließlich um 15.10 Uhr ein Glückliches Ende fand. Die italienischen Luftfahrtbehörden werten den Vorgang als ernsten Zwischenfall. Quelle: Aviation Safety Net / DMM

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