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19. Januar 2009
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Obama gibt sein Blackberry nicht her

Der künftige US-Präsident Barack Obama will sein privates Blackberry-Handy auch nach dem Umzug ins Weiße Haus behalten.

Damit stellt der Politiker Beschützer und Juristen vor ganz neue Probleme, berichtet Spiegel Online. In einem Interview mit dem Fernsehsender CNN habe Obama gesagt, dass er mit seinem Multimedia-Handy den Kontakt zu den US-Bürgern halten will. Das Blackberry sei ein wichtiger Teil einer umfassenden Strategie, um der "Blase" rund um den Präsidenten und das Weiße Haus zu entkommen.

Die Sicherheitsberater des künftigen Präsidenten hätten davor gewarnt, dass Hacker den kleinen Taschencomputer knacken könnten. Außerdem gäbe es rechtliche Bedenken: Ein nach dem Watergate-Skandal eingeführtes Gesetz schreibt vor, dass die komplette offizielle Korrespondenz eines US-Präsidenten gespeichert werden muss.

"Wenn ich etwas Dummes mache, kann mir jemand aus Chicago eine E-Mail schicken und sagen: Was machst du da?", so Obama gegenüber dem US-Fernsehsender. Bereits im Wahlkampf hat Obama, der am morgigen Dienstag als Präsident vereidigt wird, stark auf die modernen Informationstechnologien gesetzt und damit vor allem zahlreiche Jungwähler erreicht.

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