Frischer Look und aufgewertete Finishes

In Deutschland hat sich Toyotas Aygo einen guten Namen gemacht im gewerblichen wie privaten Segment. Ambulante Pflegedienste z.B., Lieferservices und dergleichen mehr schätzen den kleinen "Kölner" als effizientes City-Fahrzeug, mit dem im städtischen aber auch ländlichen Raum Kunden bedient werden können. Gute 40 % aller Aygos sind bei solchen mobilen Dienstleistern im Einsatz, nicht selten in Flotten. Das wird auch nicht anders sein bei der Neuauflage des City-Flitzers.

Toyotas neuer Aygo ist ein schicker Stadtflitzer mit allen Zutaten eines modernen Automobils, so DMM-Chef Gernot Zielonka (im Bild). Foto: Harald Dawo

In erster Linie ordern die gewerblichen Kunden die Basisvariante Aygo x; nicht ausgeschlossen, dass die eine oder andere Firma auch zu den besser ausgestatteten Versionen x-trend oder sogar x-clusive greift. Der Aygo ist unter den Top 5 im A-Segment zuhause und war 2017 europaweit  mit 85.000 verkauften Einheiten und einem Marktanteil von 6,7 % im Segment ein Topseller. In wenigen Tagen ist die offizielle Markteinführung. Im ersten vollen Verkaufsjahr sollen deutschlandweit 12.500 Einheiten verkauft werden. Die Chancen dafür stehen recht gut; denn der Kleine ist ein aufregend schönes Auto geworden. Das im Fall des „x“ mit einem sehr attraktiven Grundpreis aufwartet: 9.990 Euro.     

Der kleine Aygo ist in Sachen Betriebskosten schon in der Standard-Variante ein ganz großer; er verfügt über den bekannten und jetzt überarbeiteten VVT-i-Motor mit 998 cm3 Hubraum und drei Zylinder und gibt sich mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,2 l/100 km zufrieden bei CO2‑Emissionen von ca. 95 g/km. Dabei bietet der Wagen mehr Drehmoment (93 Nm bei 4.400-1) und mehr Power (72 PS / 53 kW). Die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und das Beschleunigungsvermögen von 13,8 s auf 100 km/h reichen in diesem Segment allemal aus. Wir empfehlen die Eco-Version mit länger ausgelegtem 4. Und 5. Gang, bei der sich der Spritverbrauch auf 3,8 l/10 km und der CO2-Ausstoß auf 86 g/km reduzieren.

Den Japanern ist es auch mit dem Update der zweiten Generation (2014), nennen wir sie doch gleich dritte Generation, gelungen, das junge Erscheinungsbild ins Jahr 2018 zu transferieren. Auch dieses jüngste Modell ist dank des charakteristischen X-Designs sofort als Aygo identifizierbar.  

Was ist neu?

  • Das charakteristische X-Design der Frontpartie wird durch eine dreidimensionale Formgebung noch stärker betont. Neue Scheinwerfer und neue Rückleuchten mit LED-Lichtleitern und farbigem Hintergrund verstärken die optische Wirkung zusätzlich.
  • Neu gestaltet wurden auch die Räder – jede der Ausstattungsvarianten verfügt nun über ein eigenes 15-Zoll-Raddesign. Im Innenraum regiert ein neues Farbschema, zusätzlich gibt es zwei neue Außenfarben: Kyoto Blau Metallic und Magenta.
  • Als Alternative zum Schaltgetriebe steht optional auch ein automatisiertes x-shift-Schaltgetriebe zur Verfügung, das ohne Kupplungspedal auskommt.
  • Weiter verringerte Geräuschen und Vibrationen.
  • Toyota Service Buchung: Werkstatttermine für Inspektionen und sonstige Services wie Klimaservice, Urlaubscheck oder Räderwechsel können rund um die Uhr online vereinbart werden. Die schnellste Möglichkeit führt über das Kundenportal „Mein Toyota“, wo nach einmaliger Registrierung bereits alle relevanten Daten zu Fahrzeug und Fahrer hinterlegt sind, aber auch über die website des Händlers oder über toyota.de können Termine ausgesucht werden.
  • Über 190 Zubehörangebote von einer A-Säulen-Verlängerung über einen Heckschürzeneinsatz und eine Dach-Folierung bis hin zu mehr Farbe im Innenraum für diverse Dekorelemente. Selbstverständlich stehen auch weitere Optionen wie beispielsweise für den Transport zur Verfügung.

Sieben Modellvarianten. Die verehrte Kundschaft darf unter fünf Ausstattungslinien und zwei zusätzlichen Editionsmodellen wählen. Serienmäßig sind bei allen ein Multimedia-Audiosystem und Rückfahrkamera. Ab dem x-play connectsowie den Editionsmodellen x-cite und x-trend kommt die neue Smartphone-Integration „powered by Pioneer“ mit Sprchsteuerung sowie Apple Car Play und Android Auto zum Einsatz. Auch der Zugriff auf Apple Siri und die Google-Sprachsteuerung ist möglich. Die Multimedia-Systeme lassen sich mit DAB aufrüsten.

Von der Grundversion x (ab 9.990 Euro) über die Variante x-play, das Volumenmodell x-play connect (ab 12.640 Euro) bis hin zur Topvariante x-clusiv (14.790 Euro) wurde jede Ausstattungslinie auf die Wünsche der verschiedenen Käufergruppen maßgeschneidert. Hingucker sind zwei Editionsmodelle: Der Aygo x-cite (ab 13.790 Euro) kommt u.a. in extrovertierter Zweifarblackierung mit Magenta als Grundton, als x-trend (13.990 Euro) setzt er auf Dynamik und viel Schwarz in Kombination mit markanten, in Cyan gehaltenen Elementen und sportlichem Design. Dabei verbindet der Aygo sein dynamisches Äußeres mit starken inneren Werten: zum Beispiel der hochwertigen Ausstattung und dem optionalen Sicherheitssystem Toyota Safety Sense mit Notbrems- und Spurhalteassistent.

Den größten Anteil bei den Verkäufen erwartet Toyota bei x-play connect (50 %); das Basismodelll machte bisher 13 % aller Verkäufe aus, eine größere Rolle spielen werden zudem x-play, x-trend und x-clusive. Letzterer hat für 14.790 Euro so ziemlich alles an Bord, was man heute von einem modernen und vernetzten Fahrzeug erwarten darf, also auch Smartphone-Integration.

Im privaten Segment spricht der Aygo eine junge Zielgruppe an: Speziell für Fahranfänger ab 18 Jahren und für junge Fahrer ab 23 Jahren hat Toyota besondere Versicherungsangebote aufgelegt. Sie bieten jungen Fahrern die Möglichkeit, einen modernen und sicheren Kleinwagen zu fahren, ohne die sonst üblichen hohen Versicherungsbeiträge leisten zu müssen. Für Fahrer ab 23 Jahren ist die Versicherung sogar für drei Jahre kostenlos, wenn sich der Kunde für das Just-Go-Telematics Angebot entscheidet. Fahranfänger zwischen 18 und 22 Jahren zahlen inklusive Telematics für eine Laufzeit von 36 Monaten nur 29,90 Euro monatliche Versicherungsprämie. Dieses konkurrenzlos günstige Angebot gibt es in Kombination mit einer 36-monatigen Finanzierung schon ab 99 Euro monatlicher Finanzierungrate.

Mit dem Just-Go-Telematics Versicherungsangebot misst der Kunde sein Fahrverhalten (z.B. Beschleunigung, Kurven- und Bremsverhalten) mittels der kostenlos zur Verfügung gestellten Hardware in Form eines Telematic-Steckers für den Zigarettenanzünder. In Verbindung mit einer App im Smartphone des Fahrers wird anschließend ein persönlicher Score berechnet, um dem Kunden nach jeder Fahrt ein Feedback über seinen Fahrstil zu geben. Für zusätzliche Sicherheit sorgt zudem eine Notruffunktion, über die der Kunde bei einem Unfall oder einer Panne rund um die Uhr Hilfeleistungen anfordern kann.

Keine E-Version. Fragen sich einige sicher verwundert, warum es diesen Stadtflitzer nicht als rein elektrisches Auto gibt, wozu er ja prädestiniert wäre. Die Antwort: Der Aygo ist ja ein Kooperationsprojekt mit dem französischen PSA-Konzern. Und wenn von dort keine Signale in Sachen E-Mobilität kommen, kann Toyota keinen Alleingang wagen. Schade drum. Quelle: Toyota / DMM

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